Psychologie dreisbach

Frau Prof. Gesine Dreisbach legte ihr Vordiplom in Psychologie an der Universität in Mannheim ab, ihr Diplom in Psychologie an der Technischen Universität Berlin. Im Jahr promovierte sie zum Dr. University of the Federal Armed Forces, in Hamburg. Seit ist sie Professorin am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie an der Universität Regensburg. In ihrer Forschung konzentriert sich Frau Dreisbach auf Prozesse der kognitiven Kontrolle.

Die kognitive Kontrolle ermöglicht es dem Menschen, Denken und Handeln dynamisch an sich ändernde Ziele und Aufgabenanforderungen anzupassen. Darüber hinaus übernimmt Frau Dreisbach redaktionelle Arbeiten im bereich experimentelle Psychologie und ist Serienautorin für SpringerBriefs in Cognition. Als Gutachterin für Forschungsinstitutionen ist sie unter anderem für die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG und den deutschen akademischen Austauschdienst DAAD tätig.

Zudem ist sie Gutachterin für Wissenschaftliche Zeitschriften wie Acta Psychologica, Journal of Experimental Child Psychology, Journal of the International Neuropsychological Society, The American Journal of Psychology und viele mehr. Lernen, Motivation, Emotion Grundlagen BSc , Mensch-Maschine-Interaktion Anwendung Bsc , Kognitive Kontrolle und Exekutivfunktionen Master.

Computationale Modelle der menschlichen Informationsverarbeitung Master Seminar zu Exekutiven Funktionen , Modelle der adaptiven Handlungssteuerung Stichworte: context sensitive control, conflict monitoring. Ich finde es wichtig deutlich zu machen, dass das Ziel der Kognitionspsychologie darin besteht, die kognitiven und neurophysiologischen Mechanismen der menschlichen Handlungssteuerung zu verstehen.

In der KI scheint es mir eher um die Funktionalität des Ergebnisses zu gehen. Beide Disziplinen können methodisch voneinander profitieren.

Dr. Carmen Flörchinger

In meiner Forschung beschäftige ich mich mit Fragen der adaptiven Handlungssteuerung. In einer dynamischen Umwelt sind wir ständig mit antagonistischen Anforderungen konfrontiert. Einerseits müssen wir die Fähigkeit haben, uns auf eine aktuelle Aufgabe zu konzentrieren und diese gegenüber Störungen abzuschirmen. Andererseits müssen wir auch flexibel auf Umweltveränderungen reagieren.

Die Frage, wie diese Balance zwischen kognitiver Flexibilität einerseits und kognitiver Stabilität andererseits moduliert wird, steht im Zentrum meiner Forschung. Im weitesten Sinne dürfte die Konfliktüberwachungstheorie Botvinick et al. Das Model versucht zu erklären, wie ein Handlungskonflikt gelöst wird. Ein Handlungskonflikt wäre z. Ein Handlungskonflikt liegt vor, weil der automatisierte und damit dominante Prozess des Lesens grün unterdrückt werden muss, zugunsten des eigentlichen Ziels die Farbe rot zu benennen.

Dieser Konflikt über den Output Knoten wird detektiert von einem Konfliktdetektor , der dann Signale an eine Task Demand Unit sendet, die wiederum die Aufgabenrepräsentation stärkt, indem die Input-Layer im Folgedurchgang neues Farbwort sensitiver auf Farb- als Wortinformation reagieren. Dieses computationale Modell wird durch Verhaltensdaten derart gestützt, dass man zeigen kann, dass Versuchspersonen auf einen zweiten Konfliktreiz schneller reagieren den Konflikt schneller lösen , wenn ihm ein Konflikt vorausgeht als wenn ihm kein Konflikt vorausgeht z.

Und auf neuropsychologischer Ebene gibt es Evidenzen, dass der Konfliktdetektor im anterioren cingulären Cortext verortet ist, und die Task Demand Unit im dorsolateralen präfrontalen Cortex. An dem Beispiel sieht man sehr schön, wie sich computationale Modelle, Bildgebung und experimentelle Verhaltensforschung ergänzen.

Dr. Caroline Surrey

Ich habe kein praktisches Wissen in KI, d. Aber ich nutze diese Modelle zur Vorhersage und mitunter zur Erklärung von Verhalten. Ich war als PostDoc für ein Jahr bei Jonathan D. Cohen in Princeton, der in seinem Lab diese drei Säulen computational modeling, Bildgebung, experimentelle Verhaltensforschung vereint. So ganz klar ist mir das hier ehrlich gesagt nicht.

Sobald ich Parallelen zu meinen eigenen Forschungsthemen adaptive cognition sehe, bin ich interessiert. Und ich denke mir, dass alle künstlichen Systeme, wenn sie erfolgreich sein sollen, adaptiv sein müssen oder ansonsten wie das Duracell Männchen aus der Werbung an einer Wand enden. Und genau das ist der Part, der mich an menschlichem Verhalten interessiert.