Pädagogische psychologie ziel
Die Erkenntnisse der Pädagogischen Psychologie werden zur Optimierung pädagogischen Handelns bzw. Der Aufgaben- und Anwendungsbereich der Pädagogischen Psychologie umfasst alle Sozialfelder und Institutionen der Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationssysteme unterschiedlicher Gesellschaften und Kulturen. Die Pädagogische Psychologie ist ein Teilgebiet der Angewandten Psychologie wie z.
Ihre Fragestellungen und Themen z. Analyse der Schulleistung werden auch im Rahmen der Erziehungswissenschaft behandelt, die in dieser Hinsicht auf empirische Studien angewiesen ist. In Deutschland hat die empirische, auch experimentelle Befassung mit Pädagogischer Psychologie zu Anfang des Jahrhunderts angefangen mit Aloys Fischer , Ernst Meumann und Wilhelm August Lay.
Hauptartikel: Intelligenztheorie. Der Binet-Simon-Test war der erste Intelligenztest , um Kinder mit Entwicklungsstörungen herauszufinden. Binet forderte auch, dass Lehrer die Diagnostik lernen müssten, um gezielt Kinder fördern zu können. Edward Thorndike entwickelte die Theorie des instrumentellen Konditionierens. Auch untersuchte er Transfereffekte des Lernens, so die Frage, ob alte Sprachen die allgemeine Intelligenz förderten.
Ferner befasste er sich mit Wörterbüchern, die erstmals den Reifegrad der Nutzer berücksichtigten. Bei Forschungen zur Intelligenz, aber auch bei anderen psychischen Merkmalen wie dem Sozialverhalten ergibt sich immer die Frage, inwieweit sie vererbt oder zu gewissen Teilen entwickelbar sind Erbe und Umwelt. Erst dann ergeben sich mögliche pädagogische Aufgaben. In der Diskussion zu Howard Gardners Theorie der multiplen Intelligenzen war strittig, was Phänomene der Intelligenz, oder was dagegen Persönlichkeitsmerkmale sind.
Daniel Goleman hat diese Seite erfolgreichen Handelns mit Emotionale Intelligenz popularisiert. Hauptartikel: Motivation Selbstkonzept. Neben der Intelligenz bestimmen andere psychische Faktoren den Schul- und Lebenserfolg: Selbstkontrolle , Gewissenhaftigkeit , Empathie , Konfliktfähigkeit und andere soziale Kompetenzen, vor allem aber die Motivation. Dazu gehören Leistungsstreben, Engagement , Initiative und eine optimistische Haltung.
Clark L. Hull bestimmte in der Motivation die Rolle der Zielorientierung Goal-Gradient-Effekt.
Pädagogische Psychologie: Was ist das?
Für die schulische Motivation gibt es viele Einflüsse, von den Noten und Abschlüssen extrinsisch über die leib-seelische Gesundheit bis zu Vor- und Selbstbildern intrinsisch. Heinz Heckhausen hat sie sogar in einer Formel zusammengefasst. Marsh und Richard J. Das Selbstkonzept ordnet Erfahrungen, die eine Person in sozialen Interaktionen gesammelt hat, in vorhersagbare Sequenzen von möglichen Verhaltensweisen und Reaktionen.
Das Selbstkonzept versucht auch, eigene Bedürfnisse im Sinne einer wohltuenden Balance von Behagen und Unbehagen zu erfüllen. Gleichzeitig wird angestrebt, Missbilligungen durch andere und Ängstlichkeit zu vermeiden. Wenn das Selbstkonzept bedroht wird bzw. Lerntheorien unterscheiden Lernarten und Lernprozesse nach ihren psychischen Grundlagen verhaltensorientierte und kognitivistische Lerntheorien.
Gegenüber den US-amerikanischen Behavioristen Watson , Skinner vertrat die in Deutschland entstandene Gestaltpsychologie die aktive Rolle des Subjekts bei der Wahrnehmung, Lernen vollziehe sich daher nicht als Drill durch das Reiz-Reaktions-Modell. Auch über Exilanten wie Max Wertheimer , Wolfgang Köhler und Kurt Lewin gelangte die Gestaltpsychologie in die USA und leitete die Kognitive Wende ein.
Kognitive Prozesse umfassen Begriffsbildung , Problemlösung und Kreativität.
Was ist Pädagogische Psychologie?
Nach der Wiederaufnahme gestaltpsychologischer Theorien in den er Jahren auch via Friedrich Copei , der Wertheimer in Berlin gehört hatte stand in Deutschland der Weg zum Problemlösen bei Heinrich Roth im Mittelpunkt. Das wahrgenommene Chaos werde vom aktiven Geist auf eine befriedigende Lösung hin durchsucht. Jerome Bruner plädierte auf Basis seiner kognitiven Lerntheorie, die besonders die Bildung von Konzepten über die Realität im Mittelpunkt hat, für das nachhaltigere entdeckende Lernen.
Gegenwärtig stehen konstruktivistische Lerntheorien im Mittelpunkt, die die eigene Aktivität des Lerners betonen.