Psychologie anerkannte wissenschaft
Der Diplomstudiengang Psychologie wird nicht mehr an den Hochschulen angeboten. Eine Promotion ist nach wie vor möglich. Wer sich dazu entscheidet, Psychologie studieren zu wollen, sollte sich zuvor über Inhalte des Studiums informieren. Wir wollen im Anschluss Informationen zur Psychologie und zur Psychotherapie, einer beliebten Vertiefungsrichtung eines Studium geben:.
Psychologie ist eine anerkannte, empirische Wissenschaft.
Psychologie
Diese Einordnung bedeutet, dass die Psychologie eine Wissenschaft ist, die ihre Erkenntnisse aus speziellen Forschungen und Untersuchungen bezieht. Dazu werden beispielsweise Thesen aufgestellt, die es in einer Reihe von Versuchen zu be- oder widerlegen gilt. Die Psychologie widmet sich thematisch dabei dem Verhalten von Menschen sowie dem Erleben oder auch der Wahrnehmung von Individuen oder auch ganzen Gruppen.
Sie untersucht die Entwicklung von Menschen und bezieht dabei verschiedenste Faktoren mit in diese Entwicklung ein. Verschiedene Wissenschaftler untergliedern die Psychologie ihrerseits dabei wiederum in drei Wirkungsbereiche: Die Verhaltens-, die Kognitions- und die Neurowissenschaft, wobei letztere beispielsweise den Naturwissenschaften zugeordnet werden kann.
Wer Psychologie studieren will, sollte wissen, tatsächlich hat die Psychologie als Wissenschaft in den vergangenen Jahrzehnten und wenigen Jahrhunderten verstärkt Einzug in den Alltag gehalten. Dabei hat sich eine Art Alltagspsychologie etabliert, die im täglichen Leben zum Beispiel in Zeitschriften aber auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation, etwa unter Freunden, Niederschlag findet.
Allerdings darf diese Alltagspsychologie nicht mit der tatsächlichen Wissenschaft verwechselt werden. Wenngleich sich ihre Themen überschneiden, so unterscheiden sich die Herangehensweisen jeweils in sehr krasser Art. Als eigene akademische Disziplin wurde die Psychologie erst vor ca. Schnell entstand daraus ein ganzer Kreis junger, interessierter Forscher, die sich der Thematik widmen und sich dabei von der ursprünglichen Auffassung der Psychologie als Teilbereich der Philosophie, hier insbesondere der Metaphysik, entfernen wollten.
Vier Jahre nach seiner Gründung wurde das anfängliche Privat- zu einem offiziellen Universitätsinstitut. Heute wird im Zusammenhang mit der Geschichte der Psychologie nahezu immer Sigmund Freud genannt. Ein ebenfalls wichtiger Name, der im Zusammenhang mit der Disziplin häufig fällt, ist der von Konrad Lorenz. Lorenz begründete zu Beginn des Jahrhunderts eine eigene Subdisziplin, die zunächst als Tierpsychologie bekannt wurde, heute jedoch als Verhaltensforschung bezeichnet wird.
Lorenz untersuchte beispielsweise Instinkthandlungen bei Tieren und stellte die Theorie auf, dass der Mensch nicht mehr instinktgeleitet handele. Häufig wird die Psychologie noch heute mit anderen akademischen oder pseudo-wissenschaftlichen Disziplinen verwechselt oder fälschlicherweise vermengt. Auch wenn sie ihre Ursprünge dort hat, so ist sie heute nicht mehr Teil der Philosophie.
Psychologie studieren, heisst allerdings, sich auch mit Randdisziplinen beschäftigen. Sie hat sich dennoch von den spekulativen Vorgehensweisen der Metaphysik zur Erklärung der Seele auch in einem theologischen Sinne gelöst und arbeitet längst streng empirisch. Sie versteht sich nicht als die allgemein gültige Lehre von der Seele des Menschen, sondern möchte verschiedene Aspekte beleuchten und erforschen, dabei Theorien entwickeln und auch alte Auffassungen widerlegen.
Viele Forscher betrachten die Psychologie dabei heute als eigenständige Wissenschaftsdisziplin und nicht mehr als Teildisziplin dieser oder jener Wissenschaft.
Einige Daten zur Geschichte der Psychologie
Dennoch gibt es immer wieder Schnittpunkte zu anderen Fachbereichen, wie etwa der Philosophie, der Soziologie, der Pädagogik, der Medizin, der Biologie oder sogar den Politikwissenschaften. Die Psychologie widmet sich in erster Linie dem Erleben und Verhalten und erforscht diese Gebiete. Dazu werden beispielsweise neurologische Untersuchungen beim Menschen vorgenommen.
Aber auch die deskriptive Statistik Stochastik ist wesentliches Element der Psychologie. Je nach Forschungsausrichtung eines Lehrstuhls oder auch eines einzelnen Psychologen unterscheidet man in eher naturwissenschaftliche — und eher sozialwissenschaftliche Vorgehensweisen. Zur Grundlagenforschung wird dabei häufig zunächst am Tief geforscht, um gewonnene Erkenntnisse später auf menschliche Verhaltensmuster zu übertragen, bzw.
Innerhalb der Psychologie unterscheidet man in verschiedene Fächer, die wiederum in drei Kategorien untergliedert werden können. In diesem Youtube Video wird eine kurze Übersicht über die Inhalte des Psychologiestudiums gegeben:. In der breiten Öffentlichkeit herrscht auch heute noch der Irrglaube, die Psychoanalyse sei die Psychologie, dabei sind beide Begriffe nicht äquivalent zueinander zu gebrauchen.