Lernen und studieren 1 pädagogische psychologie

Kapitel 1: Wissenserwerb Kapitel 2: Intelligenz und Vorwissen Kapitel 3: Selbstregulation und selbstreguliertes Lernen. Kapitel 4: Unterricht Kapitel 5: Klassenführung Kapitel 6: Medien. Kapitel 7: Motivation Kapitel 8: Selbstkonzept Kapitel 9: Emotionen. Kapitel Familie Kapitel Lehrer Kapitel Gleichaltrige. Kapitel Pädagogisch-psychologische Lernförderung im Kindergarten- und Einschulungsalter Kapitel Training Kapitel Die Förderung psychosozialer Kompetenzen im Schulalter.

Insofern wird im Folgenden Lernen synonym mit Wissenserwerb gebraucht. Zu gelungenem Wissenserwerb trägt eine Vielzahl von Faktoren bei. Dieser Beitrag konzentriert sich auf das Was und Wie des Wissenserwerbs aus kognitiver Perspektive. Dabei werden nur die proximal am Wissenserwerb beteiligten Faktoren und Prozesse betrachtet.

Für andere wichtige Faktoren, die hier nur am Rande oder gar nicht behandelt werden können, etwa Vorwissen und Intelligenz Kap. Im Folgenden wird zunächst die Frage geklärt, welche Wissensarten in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung sind Abschn. In Abschn. Wichtige Lernarten werden in Abschn.

In diesem Beitrag wurde Wissenserwerb insbesondere in Hinblick darauf diskutiert, welche Prozesse zum Aufbau von Wissensstrukturen führen. Es dürfte deutlich geworden sein, dass diese Prozesse nicht immer und von allen Lernenden in optimaler Weise gezeigt werden. Dazu müssten diese als wichtigste Voraussetzung ausreichendes Vorwissen haben Kap.

Immer wenn diese und ggf. Unterricht und Instruktionsdesign haben also die Aufgabe, die lernrelevanten Prozesse zu trainieren und auszulösen, die von den Lernenden spontan nicht gezeigt werden können. Das Wissen, das Sie aus diesem Kapitel hoffentlich konstruieren konnten, bietet Ihnen eine gute Grundlage, Lehr-Lern-Arrangements und Unterrichtsstile in einem ersten Schritt auf theoretischer Ebene zu beurteilen: Beinhalten sie Elemente, die wichtige kognitive Lernprozesse fördern und die Aufmerksamkeit der Lernenden auf die zentralen Konzepte und Prinzipien lenken?

Thema dieses Kapitels ist das Zusammenspiel von Intelligenz und Wissen.

Modul 9: Pädagogische Psychologie

Beide Begriffe spielen in der Pädagogischen Psychologie eine wichtige Rolle — dennoch werden sie unglücklicherweise in der Forschung oft voneinander getrennt betrachtet. Der Grund hierfür sind unterschiedliche wissenschaftstheoretische Perspektiven und die wissenschaftsgeschichtlichen Entwicklungen. Die wichtigsten Forschungsrichtungen werden wir in Abschn. Verfahren zur Messung von Intelligenz und Wissen Abschn.

Mit den Ausführungen in diesem Kapitel wurde aufgezeigt, dass die Unterstützung intelligenten Wissenserwerbs voraussetzt, dass zum einen Lernprozesse neu konzipiert werden und zum anderen auch die Ziele des Lernens zu verändern sind. Der Erwerb von Faktenwissen kann nicht mehr vorrangiges Ziel sein, wenn die Wissensvielfalt angestrebt wird, die zur Beschreibung von Expertenhandeln identifziert.

Allerdings müssen pädagogisch-psychologische Instruktionsansätze auch anerkennen, dass der Erwerb umfangreichen deklarativen Faktenwissens eine notwendige Voraussetzung für erfolgreiche Prozeduralisierungsprozesse darstellt — aber eben nicht das Ende der Wissenserwerbsfahnenstange! Selbstregulation beschreibt die Fähigkeit, die eigenen Gedanken, Emotionen und Handlungen zielgerichtet zu steuern vgl.

Zimmerman Sie ist Grundvoraussetzung, um sich Ziele setzen und diese erreichen zu können. In diesem Zusammenhang sprechen wir von selbstreguliertem Lernen. Die Entwicklung der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen, selbstregulierten Lernen wird neben der Vermittlung von Fachwissen als eine der Hauptaufgaben der Bildung und Erziehung junger Menschen gesehen.

Aufgrund schnell veraltenden Wissens z. Vor allem Lernsituationen jenseits formaler Unterrichtssequenzen wie z. Zahlreiche empirische Studien z. Dörrenbächer und Perels ; Otto a; Perels et al.