Psychologie arzt burbach
Der jährige hatte einen Psychologen in einem Beratungszentrum für Flüchtlinge in Burbach erstochen. Nach dem gewaltsamen Tod eines Psychologen des Deutschen Roten Kreuzes DRK hat das Landgericht Saarbrücken einen 27 Jahre alten Flüchtling wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt. Der Syrer hatte am Morgen des 7. Juni das Beratungszentrum für Flüchtlinge in Saarbrücken-Burbach aufgesucht, angeblich um dort schnellstmöglich einen weiteren Termin für die Behandlung seiner psychischen Probleme zu bekommen.
Herz, Lunge, Leber, Niere und Hauptschlagader des werdenden Familienvaters mit irakischen Wurzeln wurden verletzt. Er verblutete. Nach Feststellung des Landgerichts was das Ganze ein heimtückischer Mord. Nach eigener Aussage war der Angeklagte an jenem Morgen wütend, verärgert und verzweifelt. Er habe unbedingt sofort einen Termin zur Gesprächstherapie bei den Psychologen haben wollen.
Also sei er mit dem Küchenmesser zum Flüchtlingszentrum, um zu zeigen, wie ernst es ihm war. Zuvor habe er etwa einen halben Liter Wodka getrunken, um sich Mut für das Gespräch zu machen. Aber er habe nur sich selbst verletzten wollen, um einen Termin zu erzwingen. Dann sei er ausgerastet. Er habe den Psychologen jedoch nur verletzten wollen. So weit der Jährige vor Gericht.
Dieser Aussage folgten die Richter des Schwurgerichts nicht. Sie sei widerlegt durch das Tun des Angeklagten. Er habe sich zurückgesetzt gefühlt, weil die von ihm gewünschten Behandlungstermine nicht zustande kamen. Er habe mit voller Wucht zwei Stiche in den Oberkörper seines Gegenübers ausgeführt.
Jeder der Stiche war für sich genommen tödlich. Deshalb minderten sie die im Normalfall für Mord gebotene lebenslange Haftstrafe in eine Strafe von 13 Jahren Gefängnis ab.
Psychotherapeuten (Ärzte) in Burbach 2 Treffer
Demnach und nach dem Gutachten des psychiatrischen Sachverständigen leidet der jährige Syrer unter einer depressiven Anpassungsstörung in Folge seines Migrationshintergrundes und eventuell auch unter paranoiden Störungen. Dies deute sich in seiner Biografie an. Der Mann stamme aus einer mehrköpfigen Familie und habe in Syrien sieben Jahre eine Schule besucht. Danach habe er als Fliesenleger gearbeitet und sei lange vor dem Bürgerkrieg in den Libanon gegangen.
Von dort aus sei er nach Öffnung der Grenzen über die Türkei und die Balkanroute nach Deutschland gekommen. Hier habe er studieren und seinen Weg machen wollen. Getragen von dem Wunsch, ein besseres Leben zu führen als sein Vater — ein Landwirt mit 14 Kindern. Wie er das habe bewerkstelligen wollen, das sei völlig unklar, so der Gutachter. In Deutschland habe der junge Syrer Probleme bekommen.
Er sei zwar als Asylbewerber anerkannt worden, aber den für eine Integration unabdingbaren Sprachkurs habe er wegen Konzentrationsproblemen abgebrochen. Im Zuge dieser Anpassungsprobleme habe sich eine depressive Störung entwickelt. Auch eine paranoide Persönlichkeitsstörung sei denkbar. Der Mann habe zwischen seinem alten und seinem neuen Leben gestanden. Man habe seine Verzweiflung gespürt, sein Misstrauen, seine Einsamkeit.
Aber mehrere Krankheitsbilder schienen möglich zu sein.