Regret effekt psychologie
Bezeichnet ist ein von Gerd Gigerenzer geprägtes Konzept, nach dem Menschen über eine Reihe von Heuristiken verfügen, die ihnen die Anpassung an verschiedene Urteils-, Entscheidungs- und Problemlösesituationen erlauben. Wenn Entscheidungsstrategien in Abhängigkeit von den Merkmalen der Situation so ausgewählt werden, dass der kognitive Aufwand minimiert und die Entscheidungsqualität maximiert wird.
Das Affect-Infusion-Model von Joseph Forgas bietet eine integrative theoretische Perspektive, in der die Effekte von positivem und negativem Affekt in Abhängigkeit von Motiven, bzw. Bei bestimmten Entscheidungsstrategien, wie der Affektheuristik, folgt die Entscheidung in erster Linie den Gefühlen, die angesichts der Optionen in der Person entstehen.
Maurice Allais verglich zwei strukturidentische Lotteriewahlaufgaben. Das Nutzen von Erfahrungen durch übertragen der Prinzipien aus einem Bereich Quelldomäne auf einen anderen Bereich Zieldomäne. Von einer analytischen Entscheidungsstrategie spricht man, wenn die Person ihre Entscheidung auf der Basis der Bewertung der Konsequenzen der Optionen trifft z.
Bei nichtanalytischen Entscheidungsstrategieen wird die Entscheidung auf der Basis anderer Variablen gefällt, die in keinem direkten Zusammenhang mit den Konsequenzen der Optionen stehen z. Münzwurf, Rat des Experten folgen, seinem Gefühl folgen etc. Aus Erfahrung wissen wir, dass bestimmte Konsequenzen zu bestimmten Emotionen führen können.
Diese kognitiv repräsentierten Emotionen können dann als Kriterien bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Bei der Antizipation von Gefühlen neigen Menschen dazu, deren Stärke zu unter- und deren Dauer zu überschätzen. Die menschliche Informationsverarbeitungskapazität ist begrenzt. Es muss eine Auswahl an Informationen für die weitere Verarbeitung getroffen werden.
Für diese selektive Orientierung ist Aufmerksamkeit notwendig. Die Nutzentheorie wurde in der Mitte des Jahrhunderts axiomatisiert, d. Verhindert die unmittelbare Überführung eines Ausgangs- in den Zielzustand; unterschieden werden Interpolations-, Synthese- und dialektische Barrieren. Bei der Basisrate handelt es sich um die absolute Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Ereignis eintritt oder mit der ein bestimmtes Merkmal in einer Population vorliegt.
Diese Emotion entsteht, wenn die gewählte Option zu einem schlechteren Ergebnis führt, als die nicht gewählte. Ein von Herbert Simon eingeführtes Modell menschlichen Entscheidens. Demnach befördert eine Reihe von Mechanismen z. Entscheidungsstrategien, Person- und Umweltfaktoren eine zufriedenstellende Balance zwischen Aufwand und Entscheidungsgüte - trotz der kognitiven Begrenzungen, denen das Denken unterliegt.
Entscheidungen können auf der Basis von Beschreibungen der Konsequenzen oder aufgrund erfahrungsbasierten Wissens gefällt werden. In der Forschung werden häufig beschreibungsbasierte Entscheidungen untersucht, während unsere Alltagsentscheidungen häufig erfahrungsbasiert sind. Bezeichnen das Phänomen, dass allein der Besitz eines Objektes zu dessen Aufwertung beim Besitzer führt. Zur Bestätigungstendenz kommt es, wenn Personen vor ihren Urteilen oder Entscheidungen überproportional solche Informationen suchen, die ihren Erwartungen oder Hypothesen entsprechen.
Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Strukturelle und funktionelle Positronenemissionstomografie, PET; funktionelle Magnetresonanztomografie, fMRT Verfahren, mit denen neuronale Aktivitäten kognitiven Prozessen zugeordnet werden. Die Analyse von Blickbewegungen Sakkaden und Fixationen erlaubt eine direkte, prozessbegleitende Erfassung des Problemlöseverhaltens. Forschungsmethode der Prozessverfolgung. Mithilfe einer computergesteuerten Videoapparatur werden entscheidungsrelevante Informationen am Monitor dargeboten und Augenposition und Augenbewegung des Entscheiders bei der Informationssuche aufgezeichnet.
Phänomen, dass Personen dazu tendieren, eine Option mit sicherem Gewinn über eine Option mit riskantem oder unsicherem Gewinn zu präferieren, selbst wenn die risikoreiche Option einen höheren erwarteten Wert hat. Erzeugung realistischer Simulationsumgebungen mit Vernetztheit und Dynamik, mit denen Versuchspersonen steuernd umzugehen haben. Hier wird von allgemeinen Prinzipien auf das Vorliegen spezifischer Merkmale geschlossen z.
Kognitive Aktivität von Menschen mit induktiven, schlussfolgernden, problemlösenden, kreativen und urteilenden Schwerpunkten. Deskriptive Theorien haben den Anspruch, Urteilen, Entscheiden oder Problemlösen zu erklären oder vorherzusagen. Eine Konsistenztheorie, die Leon Festinger formulierte. Nach der Dissonanztheorie erzeugen widersprüchliche oder unvereinbare Kognitionen in der Person einen motivationalen Spannungszustand Dissonanz , der auf Reduktion drängt.