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Berufe in der Psychologie im Detail

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Deshalb waren Bestand und Neuzugänge an gemeldeten Stellen für Ingenieure im Vergleich zum Vorjahr — zum Teil massiv — rückläufig. Ebenso stieg die Arbeitslosenzahl, ausgehend von einem sehr geringen Stand, deutlich an. Die Arbeitslosenquote fiel aber auch weiterhin so gering aus, dass man von Vollbeschäftigung sprechen kann.

Die Nachfrage hat fast wieder das Niveau vor der Corona-Krise erreicht. Die Zahl der Beschäftigten ist weiter gewachsen, wenn auch merklich weniger als in den Vorjahren. Die Zahl der Arbeitslosen ist zwar gesunken, fiel aber noch erheblich höher aus als vor dem Ausbruch der Pandemie. Trotz des Nachfragerückgangs traten nach Daten der Bundesagentur für Arbeit teilweise Besetzungsprobleme zu Tage, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrttechnik, im Bauwesen, der Gebäudetechnik oder in der Ver- und Entsorgung.

Im Maschinenbau haben die gestiegenen Absolventenzahlen der Vorjahre und die schwache Exportkonjunktur dazu geführt, dass kein Fachkräftemangel mehr erkennbar ist. Der Trend zur Höherqualifizierung und die hohe Studierendenzahl dürften das Fachkräftepotenzial in den nächsten Jahren weiter steigen lassen.

Rund 1,8 Millionen Erwerbstätige verfügten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes über einen Studienabschluss im Ingenieurwesen. Im Rückblick der Entwicklung von bis ist jedoch ein deutliches Wachstum von Erwerbstätigen mit ingenieurwissenschaftlichem Abschluss sichtbar und zwar um fast Dies entspricht einem Anstieg von knapp einem Fünftel Abbildung 2.

Erwerbstätige mit ingenieurwissenschaftlichem Abschluss sowie erwerbstätige und sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieurfachkräfte. Die Zahl der in einem Ingenieurberuf Arbeitenden fiel allerding geringer aus, da nicht alle, die einmal ein Ingenieurstudium abgeschlossen haben, diesen Beruf aktuell ausüben: Laut Mikrozensus arbeiteten rund 1,4 Millionen Personen in einem Ingenieurberuf.

Nur etwa 5 Prozent waren als Selbständige tätig Danach waren insgesamt rund 1,05 Mio. Ingenieurfachkräfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Mit 22 Prozent war gut jede fünfte Ingenieurfachkraft in Bau, Architektur, Vermessung oder Gebäudetechnik beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig beschäftigte in Ingenieurberufen; Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Krise hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure und gegenüber dem Vorjahr jeweils um 2 Prozent zugenommen, nachdem es in den Vorjahren Beschäftigungsgewinne zwischen jeweils 3 und 5 Prozent gegeben hatte.

Dabei fiel der Zuwachs im Technischen Vertrieb, im Bauwesen, in Land- und Forstwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau sowie in Verkehrsbetrieb und Sicherheitstechnik überdurchschnittlich aus. Im Kontext der schwachen Wirtschaftsentwicklung ab dem zweiten Halbjahr und der Herausforderungen, die die Umstellung auf Elektromobilität mit sich bringen, zeigte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen für Ingenieurinnen und Ingenieuren bereits rückläufig.

Die Beschränkungen in Folge der Corona-Pandemie bedingten einen weiteren erheblichen Nachfrageknick Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Zugang von insgesamt In Bauberufen und im Tätigkeitsfeld Naturwissenschaften und Informatik überstieg die Nachfrage deutlich das Vorkrisenniveau, während in Produktion und Fertigung der Personalbedarf noch hinter dem des Jahres zurückblieb.

Obwohl die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Corona-Krise massiv durch Kurzarbeit stabilisiert wurde, stieg die Zahl der Arbeitslosen in Ingenieurberufen gegenüber um rund Im Jahresdurchschnitt waren Der Anstieg der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorkrisenniveau betrifft überwiegend das technische Ingenieurwesen, vor allem die Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Fertigung vgl.

Kapitel 2. Die berufsspezifische Arbeitslosenquote stieg von auf für Ingenieurberufe um insgesamt um 0,7 Prozentpunkte und sank leicht um 0,1 Prozentpunkte. Mit einer Höhe von 3,0 Prozent signalisiert sie weiterhin Vollbeschäftigung.