Hans werner pfeifer facharzt psychologie

Die kurzfristige Wirksamkeit intensivierter Rehabilitationsprogramme mit einem biopsychosozialen Ansatz bei chronischen Rückenschmerzen ist international bestätigt.

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Erste nationale Studien berichten kleine bis mittlere langfristige Effekte einer intensivierten stationären Rehabilitation bei chronischen Rückenschmerzen gegenüber der Standardrehabilitation auf verschiedene Outcomeparameter. Insgesamt steht der Nachweis der langfristigen Wirksamkeit intensivierter Rehabilitationsprogramme noch aus und es findet in der Praxis der rehabilitativen Versorgung bisher kaum eine zielgerichtete Verknüpfung von wissens-, verhaltens- und bewegungsbezogenen Interventionsformen statt.

Zielsetzung des Projekts ist die Entwicklung eines spezifischen, integrativen Schulungsprogramms zum Aufbau von Selbstmanagementkompetenzen bei Rückenschmerzen sowie die Evaluation seiner Wirksamkeit im Vergleich zum üblichen Vorgehen in der stationären Rehabilitation. Der innovative Charakter kommt dadurch zum Ausdruck, dass alle am Rehabilitationsprozess beteiligten Professionen, d.

Das vorliegende integrative Schulungsprogramm umfasst insgesamt fünf Module und hat einen Umfang von 48 Einheiten. Die Hauptfragestellung betrifft die Wirksamkeit des integrativen Patientenschulungsprogramms im Vergleich zur Standardrehabilitation. Es sollte übergeprüft werden, ob die Implementierung eines integrativen Schulungsprogramms im Vergleich zum üblichen Vorgehen in der stationären Rehabilitation zu einer nachhaltigen Verbesserung des Rehabilitationsergebnisses bei Patienten mit chronischen und chronisch rezidivierenden Rückenschmerzen führt.

Nebenfragestellungen betreffen die Wirksamkeit des integrativen Schulungsprogramms im Vergleich zur Standard-Rehabilitation unter Berücksichtigung des Vorliegens bestimmter Risikofaktoren der Schmerzchronifizierung. Die Wirksamkeit wurde in einer multizentrischen quasi-experimentellen Kontrollgruppenstudie mit drei Messzeitpunkten Reha-Beginn, Reha-Ende, Monats-Katamnese untersucht.

Zeitstichproben mit konsekutivem Einschluss von Patienten mit chronischen unspezifischen Rückenschmerzen M Eine Vergleichbarkeit des zeitlichen Umfangs von Interventions- und Kontrollbehandlung wurde angestrebt. Hinsichtlich soziodemographischer Variablen bestehen keine Baselineunterschiede zwischen Interventions- und Kontrollgruppe. Patienten der Kontrollgruppe sind jedoch zu Beginn der Rehabilitation geringfügig höher belastet als Patienten der Interventionsgruppe.

Dies betrifft das Chronifizierungsstadium, die Funktionsbeeinträchtigung und den subjektiven Gesundheitszustand. Zur Beantwortung der Frage, ob sich Interventions- und Kontrollgruppe zur Monatskatamnese in primären und sekundären Zielparametern signifikant unterscheiden, wurden daher Kovarianzanalysen ANCOVAs mit dem Faktor Gruppe als unabhängige Variable, unter Berücksichtigung von Baseline-Werten der Funktionsfähigkeit und der jeweiligen abhängigen Variable als Kovariaten, berechnet.

Hinsichtlich der sekundären Zielparameter fanden sich mittel bis langfristig ebenfalls signifikante, kleine bis mittlere Interventionseffekte. Probanden der Interventionsgruppe weisen zur Monatskatamnese einen besseren subjektiven physischen Gesundheitszustand, eine geringere Schmerzbelastung, geringere Ausprägungen in psychosozialen Risikofaktoren, verbesserte kognitive und behaviorale Schmerzbewältigungskompetenzen sowie eine höhere Sportaktivität auf.

Auf Basis dieser Ergebnisse kann der Einsatz des Programms zur Optimierung der Standardrehabilitation in der Routinebehandlung empfohlen werden. Startseite Forschung Integrative Patientenschulung zur Optimierung der stationären Rehabilitation bei chronischem Rückenschmerz. Integrative Patientenschulung zur Optimierung der stationären Rehabilitation bei chronischem Rückenschmerz Personen und Institutionen Prof.

Klaus Pfeifer 1 federführende Projektleitung Dr. Heiner Vogel 2 Projektleitung Dr. Karin Meng 2 Projektleitung Prof. Hermann Faller 2 Projektleitung Dr. Hartmut Bork 3 Projektleitung Dipl. Jana Buchmann 2 Wissenschaftliche Mitarbeiterin M. Hartmut Bork, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie DGOOC , Asklepios Klinik Schaufling Kooperationsklinik CA Dr.

Hans-Werner Ostermann, Klinik Porta Westfalica Kooperationsklinik CA Dr. Bertram Geigner, Reha Zentrum Bad Steben, Klinik Franken - Deutsche Rentenversicherung Bund Kooperationsklinik CA Dr. Entwicklung und Evaluation einer Integrativen Patientenschulung zur Optimierung der stationären Rehabilitation bei chronischem Rückenschmerz.

Poster präsentiert bei der Tagung "Patientenorientierung in der Rehabilitation" des Netzwerk Rehabilitationsforschung in Bayern e. Hofmann, J. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium in Leipzig. DRV-Schriften, 89, Nienaber, J. Prozessevaluation der integrativen Patientenschulung zur Optimierung der stationären Rehabilitation bei chronischem Rückenschmerz.