Grübeln psychologie diagramm
Die kognitive Verhaltenstherapie hat sich seit den er Jahren aus einer Gegenbewegung zum Behaviorismus entwickelt.
Kognitive Verhaltenstherapie
Als Begründer kognitiver Therapien gelten Aaron T. Beck und Albert Ellis. Im Mittelpunkt der kognitiven Therapieverfahren stehen Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen. Die kognitiven Therapieverfahren gehen davon aus, dass unsere Denkprozesse bestimmen, wie wir uns fühlen und verhalten und auch wie wir körperlich reagieren. Schwerpunkte der Therapie sind:.
Die kognitive Therapie stellt somit die aktive Gestaltung des Wahrnehmungsprozesses in den Vordergrund, weil die subjektive Sicht der Betroffenen über das Verhalten entscheidet. Ist die Kognition inadäquat z. Ein unangenessener Umgang mit Sachproblemen und schwierigen Lebenssituationen kann zu erheblichen Beeinträchtigungen führen.
In Problemlösungstherapien geht es um den Erwerb allgemeiner Strategien für eine erfolgreiche Bewältigung problematischer Situationen Kriz, Der Ausgangspunkt der Methode der Selbstinstruktion ist die Erkenntnis, dass das menschliche Handeln und Erleben von einem selbstreflexiven inneren Dialog begleitet wird. Der Selbstinstruktionsansatz geht auf Donald W. Meichenbaum zurück.
Der innere Dialog bewertet die Ereignisse und Gedanken, und die Bewertung entscheidet darüber, ob diese Phänomene als positive Verstärker oder als Bestrafung wirken. Nicht das Ereignis selbst ist dann ein positiver oder aversiver Reiz, sondern dessen Bewertung Kriz, Meichenbaum unterteilt den Therapieprozess in drei Phasen Kriz, :. Selbstinstruktion bei Kindern: Bei überaktiven und impulsiven Kindern soll das motorische Verhalten in drei Stufen unter verbale Kontrolle gebracht werden:.
Selbstinstruktionstraining gilt als wirksame Intervention bei Störungen der Aufmerksamkeit und der Selbststeuerung ADS, ADHS. Auch bei Angststörungen wird es mit Erfolg eingesetzt. Die kognitive Therapie geht auf Aaron T. Beck geb. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse haben aber über die Depression hinaus viele kognitive Theorien beeinflusst.
Becks Theorie der Depression enthält drei wesentliche Elemente als mögliche Auslöser der Depression:. Kognitive Schemata und die negative kognitive Triade Kognitive Schemata ordnen und organisieren die Aufnahme und die Verarbeitung von Informationen aus der Umwelt und wirken wie Filter, die selektiv bestimmte Aspekte unserer Erfahrung hervorheben oder unterdrücken, je nach Grundüberzeugungen des Individuums Petermann et al.
Detailansicht
Gemäss Beck ist das Denken von Depressiven durch negative Schemata gekennzeichnet. Die Enstehung der Depression wird dabei vor allem durch die negative kognitive Triade bestimmt; es handelt sich dabei um negative Überzeugungen einer Person über sich selbst , über die Welt und über die Zukunft siehe Beispiele in der Abbildung.
Diese Überzeugungen gehen so weit, dass die Betroffenen denken, sie seien unfähig, erfolgreich und glücklich zu sein. Sie neigen dazu, sich zu unterschätzen und zu kritisieren. Viele Erfahrungen werden als Enttäuschungen und Niederlagen empfunden, und auch die Zukunftserwartung ist negativ geprägt.
Die negativen Überzeugungen und Schemata werden durch spezifische Verzerrungen im Denken Depressiver aufrechterhalten, die als Denkfehler bezeichnet werden. Mit dem Konzept der kognitiven Schemata wird erklärt, warum ein depressiver Patient trotz objektiver Belege für positive Faktoren in seinem Leben seine schmerzverursachende und selbstverletzende Haltung beibehält.
Schemata sind hier stabile kognitive Verarbeitungsmuster , die sich in der Kindheit und Jugend herausgebildet haben. Sie können für längere Zeit inaktiv sein, aber durch bestimmte Umweltereignisse z. Stresssituationen reaktiviert werden. Beck identifizierte eine Reihe von Denkfehlern, die für die Depression charakteristisch sind und negative Überzeugungen aufrechterhalten, obwohl die realen Erfahrungen und rationale Bewertungen dagegen sprechen nach Petermann et al.
Willkürliches Schlussfolgern : Folgerungen und Bewertungen ohne Erfahrungsgrundlage oder sichtbaren Beweis oder sogar trotz gegenteiliger Erfahrungen. Selektive Abstraktion : Überbewertung oder Ignorieren von bestimmten Einzelfakten, unabhängig vom Kontext. Bestimmte Informationen werden auf Kosten anderer überbewertet.